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Pool-Filterzeit: Wie viele Stunden sollte man seinen Pool pro Tag filtern?
Die für die Filterung des Poolwassers benötigte Zeit wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Dennoch ist es relativ einfach, die tägliche Filterdauer für das eigene Poolwasser zu berechnen. Es genügt, einige Punkte genau zu berücksichtigen.
Wassertemperatur und Filterzyklus
Dies ist das entscheidende Element. Tatsächlich variiert die Filterdauer je nach Wassertemperatur und somit nach den Jahreszeiten. Eine einfache Formel ermöglicht es, die erforderliche Filterzeit basierend auf der Wassertemperatur zu bestimmen: Man muss die Temperatur in °C durch zwei teilen. Die Bedeutung der Wassertemperatur liegt darin, dass Wärme – also eine Temperatur über 10 °C – das Wachstum von Bakterien und Algen begünstigt. Mit anderen Worten: Je wärmer das Wasser ist, desto länger muss die Filterdauer sein.
Der Filterzyklus ist ein weiterer Faktor zur Einschätzung der Filterdauer, erfordert jedoch eine etwas komplexere Berechnung. Diese Berechnung ist jedoch überflüssig, wenn die Pumpe bei der Installation korrekt eingestellt wurde. Wenn Sie sich lieber an den Filterzyklus halten möchten, lautet die Berechnung: Teilung des Wasservolumens des Beckens durch die Durchflussrate der Pumpe. Diese Berechnung sollte zu einem ähnlichen Ergebnis führen wie die Methode mit der Wassertemperatur.
Es ist zudem anzumerken, dass bei einer relativ langen Filterzeit die Möglichkeit besteht, diese in zwei oder drei Filterzyklen aufzuteilen.
Weitere zu berücksichtigende Faktoren
Zeitpunkt des Filterzyklus
Der gewählte Zeitpunkt für die Wasserfilterung ist ein zu beachtender Faktor. Es ist wichtig zu betonen, dass die Filterung des Poolwassers während der Nacht nicht empfohlen wird, auch wenn die Energiekosten zu bestimmten Nachtzeiten niedriger sind. Die Vermehrung von Bakterien findet nämlich hauptsächlich unter Sonneneinstrahlung während der Photosynthese statt. Da dieser Prozess nachts nicht abläuft, wird das Wasser nachts nicht optimal gereinigt.
Die verwendeten Filterprodukte
Dies ist ein wichtiger Faktor, da die verschiedenen Poolpflegeprodukte nicht die gleichen Ergebnisse liefern. Zum Beispiel erfordert eine Behandlung mit Aktivsauerstoff oder PHMB eine längere Filterdauer, da diese keine Depotwirkung besitzen. Im Gegensatz dazu entspricht die Filterzeit bei Behandlungen mit Chlor oder Brom exakt der Zeit, die basierend auf der Temperatur oder dem Filterzyklus berechnet wurde.
Anzahl der Badegäste
Je mehr Badegäste vorhanden sind, desto länger muss die Wasserfilterung erfolgen, da die Bakterienbelastung dann deutlich höher ist. Öffentliche Schwimmbäder müssen beispielsweise ihren Filterzyklus kontinuierlich betreiben, um die Sauberkeit des Wassers zu gewährleisten. Für private Familienpools, in denen die Anzahl der Badenden begrenzt ist, sind die programmierten Filterzyklen oder die durch die verschiedenen Berechnungsmethoden ermittelten Zeiten völlig ausreichend.
Hier ist eine Übersichtstabelle für die normale Nutzung im privaten Bereich bei einem klassischen Pool:
| Wassertemperatur des Pools | Tägliche Filterdauer bei Behandlung mit Chlor, Brom oder Salzelektrolyse | Tägliche Filterdauer bei Behandlung mit Aktivsauerstoff oder PHMB |
| Unter 10 °C | 2 Stunden | 2 Stunden |
| Zwischen 10 und 12 °C | 4 Stunden | 4 Stunden |
| Zwischen 12 und 16 °C | 6 Stunden | 7 Stunden |
| Zwischen 16 und 24 °C | 8 Stunden | 12 Stunden |
| Zwischen 24 und 27 °C | 12 Stunden | 14 Stunden |
| Zwischen 27 und 30 °C | 20 Stunden | 20 Stunden |
| Über 30 °C | 24 Stunden | 24 Stunden |
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