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Aktive oder passive Pool-Überwinterung: Welche Methode wählen?
Pool-Überwinterung: aktiv oder passiv?
Die Vorbereitung des Pools auf den Winter ist entscheidend, insbesondere wenn die Wassertemperatur über einen längeren Zeitraum unter 12 °C sinkt. Diese Überwinterung ermöglicht es, Ihre Ausrüstung effektiv vor Frost zu schützen. Sie erleichtert zudem die Wiederinbetriebnahme des Pools im Frühjahr. Sie können zwischen zwei Methoden der Überwinterung wählen: passiv oder aktiv.
Was ist die passive Überwinterung?
Die passive Überwinterung beinhaltet einen vollständigen Stopp des Poolbetriebs. Es ist gewissermaßen ein “Standby-Modus” des Beckens. Der Filterkreislauf wird vollständig entleert, was verhindert, dass Wasser stagniert und die Materialien bei Frost beschädigt. Wenn Sie diese Art der Überwinterung wählen, ist es zwingend erforderlich, Ihren Pool abzudecken, um das Ansteigen des Regenwassers bis auf die Höhe der Skimmer zu verhindern.
Die passive Überwinterung ist unerlässlich, wenn Sie in einer Region leben, in der Frost im Winter häufig vorkommt. Sie ist die ideale Lösung für Zweitwohnsitze. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass Sie sich den ganzen Winter über nicht um Ihren Pool kümmern müssen. Andererseits kann die Durchführung langwierig und mühsam sein. Auch die Wiederinbetriebnahme wird komplizierter sein und im Frühjahr eine gründliche Reinigung erfordern.
Was ist die aktive Überwinterung?
Die aktive Überwinterung beinhaltet eine Reduzierung des Poolbetriebs. Bei dieser Methode läuft das Filtersystem auf niedriger Stufe, etwa 2 bis 3 Stunden pro Tag. Ziel ist es, das Wasser in der Pumpe und den Leitungen in Bewegung zu halten, um Frost zu vermeiden. Wenn Sie sich für diese Methode entscheiden, ist die Verwendung einer Abdeckung nicht obligatorisch, obwohl sie dringend empfohlen wird. Wie bei der passiven Methode muss die aktive Überwinterung beginnen, sobald das Wasser unter 12 °C sinkt.
Diese Überwinterung ist geeignet, wenn Sie in einer Region mit gemäßigtem Klima leben, in der die Frostperioden kurz sind. Der Vorteil dieser Methode ist ihre einfache Umsetzung. Zudem bleibt die Wasserqualität erhalten. Darüber hinaus bewahren Sie Ihre Pumpe vor dem Risiko des Festfressens, das bei langer Inaktivität auftreten kann. Die Wiederinbetriebnahme ist ebenfalls einfacher und kostengünstiger als nach einer passiven Überwinterung.
Diese Methode bringt jedoch einige Nachteile mit sich, die vor der Wahl berücksichtigt werden sollten. Im Gegensatz zur passiven Überwinterung müssen Sie Ihren Pool den ganzen Winter über überwachen, insbesondere während der Frostperioden. Sie müssen sicherstellen, dass das Filtersystem ordnungsgemäß funktioniert. Manchmal ist es auch notwendig, Überwinterungsmittel oder Kalkschutzmittel hinzuzufügen, um eine Beschädigung Ihrer Ausrüstung zu vermeiden. Wenn Sie diese Aufgaben vermeiden möchten, empfiehlt es sich, ein Frostschutzsystem zu installieren, das ausgelöst wird, wenn die Temperatur den Filterkreislauf gefährden könnte. Wenn Sie Ihren Pool nicht abgedeckt haben, müssen Sie zudem regelmäßig Reinigungsarbeiten durchführen.
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